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Eichmann & Grunden — Ingenieurbüro für Gebäudetechnik

Leistung

Individueller Sanierungsfahrplan für Wohngebäude

Der individuelle Sanierungsfahrplan, kurz iSFP, bewertet den energetischen Zustand Ihres Wohngebäudes und ordnet mögliche Maßnahmen in eine sinnvolle Reihenfolge. Sie erhalten damit eine langfristige Entscheidungsgrundlage für Gebäudehülle und Anlagentechnik — ohne Verpflichtung, alle Schritte umzusetzen.

  • Privat- und Endkunden
  • Unternehmen & Gewerbe

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Was der Sanierungsfahrplan leistet

Ein individueller Sanierungsfahrplan ist ein standardisiertes Beratungsergebnis für Wohngebäude. Er dokumentiert den energetischen Ist-Zustand, beschreibt aufeinander abgestimmte Sanierungsschritte und zeigt deren voraussichtliche Wirkung. Der iSFP dient als Orientierung; die Eigentümer entscheiden selbst, wann und welche Maßnahmen umgesetzt werden.

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Wer braucht das — und ab wann?

Wenn Sie Ihr Wohngebäude sanieren wollen, aber nicht alles auf einmal, ist der Fahrplan Ihr Einstieg. Ebenso, wenn Sie vor der ersten Maßnahme wissen wollen, ob sie die richtige ist.

Der beste Zeitpunkt liegt vor dem ersten Handwerkerangebot. Danach entscheidet oft schon das, was gerade kaputt ist, über die Reihenfolge — nicht die Wirtschaftlichkeit.

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Warum die Abfolge zählt

Es gibt viele sinnvolle Maßnahmen zur Gebäudeoptimierung, doch sie hängen eng zusammen. Der Fahrplan macht diese Abhängigkeiten sichtbar, bevor sie Geld kosten. Wo mehrere Gewerke betroffen sind, geht die ganzheitliche Gebäudeplanung noch einen Schritt weiter.

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Ablauf und Dauer

  1. 01

    Ortstermin und Aufnahme

    Aufnahme der Gebäudehülle, der Heizung und der bisherigen Verbräuche. Grundrisse und alte Unterlagen helfen, sind aber keine Voraussetzung.

  2. 02

    Ist-Zustand berechnen

    Bilanzierung des heutigen Energiebedarfs — unabhängig vom Nutzerverhalten, damit die Maßnahmen vergleichbar werden.

  3. 03

    Schritte festlegen

    Wir planen die Renovierungsschritte gemeinsam mit Ihnen und stellen einen individuellen Fahrplan auf, der in Frage kommende Förderwege berücksichtigt.

  4. 04

    Fahrplan übergeben

    Sie erhalten den Sanierungsfahrplan mit Reihenfolge, erwarteter Wirkung je Schritt und den dazugehörigen Förderwegen.

  5. 05

    Umsetzung begleiten

    Auf Wunsch übernehmen wir Förderantrag, Berechnungen und Nachweise sowie die Baubegleitung für jeden einzelnen Schritt.

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Kosten und Förderung

Stand August 2026 fördert das BAFA 50 Prozent des förderfähigen Beratungshonorars, maximal 650 Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser und maximal 850 Euro für Wohngebäude ab drei Wohneinheiten. Förderbedingungen können sich ändern; maßgeblich ist die Richtlinie zum Zeitpunkt der Antragstellung.

Für die einzelnen Umsetzungsschritte kommen weitere Fördermittel in Betracht, etwa über die KfW-Heizungsförderung. Welche Programme in Frage kommen und was sie voraussetzen, steht auf der Fördermittel-Seite. Den Antrag stellen wir für Sie.

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Häufige Fragen

Muss ich alle Schritte eines Sanierungsfahrplans umsetzen?

Nein. Der individuelle Sanierungsfahrplan ist eine Empfehlung, keine Verpflichtung. Sie können Maßnahmen einzeln, in anderer zeitlicher Taktung oder gar nicht umsetzen. Wenn sich Nutzung, Budget oder Technik ändern, sollte die Reihenfolge vor der nächsten Maßnahme neu geprüft werden.

Warum lohnt sich die Reihenfolge?

Weil Maßnahmen aufeinander wirken. Wer die Heizung vor der Dämmung tauscht, legt sie auf eine Last aus, die es nach der Dämmung nicht mehr gibt — und zahlt zweimal.

Bekomme ich für die Umsetzung zusätzlich Förderung?

Für die einzelnen Maßnahmen greifen eigene Programme, etwa die KfW-Heizungsförderung für den Heizungstausch. Welche das sind und was sie voraussetzen, steht auf der Fördermittel-Seite. Den Antrag stellen wir für Sie.

Gilt der Sanierungsfahrplan auch für Nichtwohngebäude?

Für Nichtwohngebäude gibt es ein eigenes Verfahren: die Energieberatung nach DIN V 18599. Sie führt ebenfalls zu einem Sanierungsfahrplan, rechnet aber nach anderer Norm und wird anders gefördert.

Sprechen wir über Ihr Gebäude.

Passt diese Leistung zu Ihrem Vorhaben? Nennen Sie uns Gebäudeart, Baujahr, geplante Maßnahme und vorhandene Unterlagen. Fachbegriffe brauchen Sie nicht — wir ordnen Ihr Anliegen ein.