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Eichmann & Grunden — Ingenieurbüro für Gebäudetechnik

Projekt

Freilichtmuseum Königspfalz Tilleda — Elektrofachplanung der Königshalle

Für die Rekonstruktion der Königshalle im Freilichtmuseum planen wir Stromversorgung, Beleuchtung, Kommunikations- und Sicherheitstechnik. Moderne Elektrotechnik wird dabei mit Holzbau, musealer Nutzung und einem archäologisch sensiblen Baufeld in Einklang gebracht.

Ort
Tilleda, Stadt Kelbra (Kyffhäuser)
Auftraggeber
Stadt Kelbra / Verbandsgemeinde Goldene Aue
Objekt
Rekonstruktion einer Königshalle im Freilichtmuseum, rund 400 m² BGF
Beauftragung
Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 4 und 5, LPH 1-8; KG 440/450/490
  • Elektroplanung
  • Museum
  • Holzbau
  • Öffentlicher Auftraggeber

01

Projekt und Aufgabenstellung

Die Königshalle entsteht auf einem geschichtlich besonders sensiblen Gelände. Leitungsführung, Erdarbeiten und technische Anschlüsse müssen deshalb sorgfältig mit Archäologie, Gründung und Holztragwerk abgestimmt werden. Gleichzeitig benötigt die museale Nutzung eine zuverlässige, sichere und gestalterisch zurückhaltende technische Ausstattung.

Der Auftrag umfasst die Starkstromanlagen der KG 440, Kommunikations-, Sicherheits- und Informationstechnik der KG 450 sowie projektbezogene Leistungen der KG 490. Neben Gebäudeinstallation und Beleuchtung werden Erschließung, Baustrom, Erdung, Potentialausgleich und Schutzkonzepte geplant. Die Bearbeitung reicht von der Grundlagenermittlung über Ausschreibung und Vergabe bis zur Fachbauüberwachung.

02

Unser beauftragter Leistungsumfang

Elektrotechnisches Erschließungs-, Anschluss- und Versorgungskonzept.

Planung der Starkstromanlagen, Verteilungen, Leitungsführungen und Schutzmaßnahmen.

Beleuchtungsplanung für museale Nutzung, Erschließung und Funktionsbereiche.

Planung von Kommunikations-, Sicherheits- und informationstechnischen Anlagen.

Baustrom, Erdung, Potentialausgleich sowie projektbezogene Blitz- und Überspannungsschutzthemen.

Koordination mit Holzbau, Gründung, Brandschutz, Archäologie und weiteren Fachplanungen.

Ausschreibung, Vergabemitwirkung und Fachbauüberwachung.

03

Mehrwert für den Auftraggeber

Die Stadt erhält eine Elektroplanung, die technische Sicherheit und museale Zurückhaltung verbindet. Früh abgestimmte Leitungswege und Anschlüsse schützen die Holzbaukonstruktion und das archäologisch sensible Gelände vor vermeidbaren Eingriffen.

04

Leistungsphasen

Einordnung des Auftrags: Die Elektrofachplanung für die Anlagengruppen 4 und 5 ist vollständig für die LPH 1-8 vorgesehen.

1
Grundlagenermittlung · Prüfung der Planungsgrundlagen, musealen Anforderungen und Schnittstellen zu Holzbau, Archäologie und Erschließung.
2
Vorplanung · Versorgungs-, Beleuchtungs-, Kommunikations- und Sicherheitskonzepte sowie erste Kostenansätze.
3
Entwurfsplanung · Dimensionierung, Verteilungs- und Leitungswegekonzepte, Schutzmaßnahmen und technische Koordination.
4
Genehmigungsplanung · Genehmigungsrelevante Elektroangaben und Zuarbeit zu Brandschutz, Bauantrag und Anschlussfragen.
5
Ausführungsplanung · Ausführungsreife Grundrisse, Schemata, Verteilungen, Beleuchtung, Anschlüsse und Detailabstimmungen.
6
Vorbereitung der Vergabe · Mengenermittlung und Leistungsverzeichnisse für KG 440, 450 und projektbezogene KG 490.
7
Mitwirkung bei der Vergabe · Technische Angebotsprüfung, Bietererklärung, Preisspiegel und Vergabeempfehlung.
8
Objektüberwachung · Fachbauüberwachung, Qualitäts-, Termin- und Kostenkontrolle, Prüfungen, Abnahme und Dokumentation.

05

Was dieses Projekt über unsere Arbeitsweise zeigt

Besondere Gebäude brauchen keine Standardlösung. Wir entwickeln technische Konzepte, die Nutzung, Konstruktion, Denkmalsensibilität und öffentliche Vergabeanforderungen zusammenbringen.

Sprechen wir über Ihr Gebäude.

Sie planen ein Museum, einen Holzbau oder ein öffentliches Sondergebäude? Wir entwickeln die Elektroplanung mit Blick auf Funktion, Gestaltung, Schutzanforderungen und ausführbare Details.